Offenes Projekt · Mitteleuropa & Welt

Das Spa, das seine eigene
Energie erzeugt.

Ein Entwurf für ein großes Thermalbad, das sich über einen hybriden Mix erneuerbarer Energien versorgt — Photovoltaik, Erdwärme, Windkraft und einen Wasserstoff-Puffer. Zur Replikation in jeder Region mit geothermischer Ressource gebaut, von Polen und Deutschland bis Ungarn, in die Türkei und nach Island.

~50 % Energieanteil für die Beckenheizung heute
60–80 % Autarkieziel mit dem integrierten Mix
~22 Mrd € europäischer Wellness-Markt, Wachstum 5–8 % / Jahr
COP 4–5 typische Leistung einer Erdwärmepumpe
Phase · Referenzkonzept Umfang · 2.000 – 20.000 m² Wasserfläche Lead · ITC Europe Offen für Partner
Ein Thermalbad zählt zu den energiehungrigsten Gebäuden einer Stadt. Geografisch steht es zugleich häufig über einer nutzbaren geothermischen Ressource. Es gibt keinen guten Grund, warum eine solche Anlage nicht den Großteil der Energie, die sie verbraucht, selbst erzeugen sollte — vor Ort, aus dem Boden unter ihr.
Wolfgang Beick · Präsident, ITC Europe
01 — Warum das, warum jetzt

Wellness wächst. Die Energiekosten für Becken sind erdrückend.

Thermalbäder und Wellness-Resorts gehören zu den am schnellsten wachsenden Segmenten des europäischen Tourismus. Strukturell zählen sie zu den größten Energieverbrauchern im Gebäudebestand: Beckenheizung, Lüftung, Warmwasser, Spa-Anwendungen und Beleuchtung laufen rund um die Uhr. Jährliche Energierechnungen mittelgroßer Einrichtungen erreichen oft 1–3 Millionen Euro.

Gleichzeitig sind geothermische Ressourcen in Mittel- und Südeuropa weit verbreitet und bislang kaum erschlossen. Kombiniert mit Dach-PV, einem kleinen Windfußabdruck vor Ort und einem Wasserstoff-Puffer für Lastspitzen kann ein Thermalbad vom OPEX-Kostenblock zum energiepositiven Reiseziel werden.

30–50 % Anteil der Betriebskosten, den Energie in einem typischen Thermalbad ausmacht
70+ °C Temperatur nutzbaren Thermalwassers in mitteleuropäischen Aquiferen
1,5 MWp Typische verfügbare PV-Leistung auf Dächern und Parküberdachungen
8–12 Jahre Typische Amortisation des integrierten Energiepakets
Dach-Photovoltaik über einem gemischt genutzten Objekt — eine typische Installation, wie sie auch auf einem Thermalbad liegen kann.
Landschaft eines Thermalresorts — Becken, umliegendes Grün und erneuerbare Infrastruktur
Standort · 2.000 – 20.000 m² Wasser

Ein Resort. Vier Energieschichten. Ein Netzanschluss.

Becken, Wellness, Hotel, Gastronomie — jedes Teilprogramm wird aus demselben integrierten Stack aus PV, Geothermie, Wind und Wasserstoff gespeist. Spitzen werden vor Ort abgefangen, nicht am Spotmarkt eingekauft.

02 — Das Konzept

Vier Energiequellen, ein Resort.

Jedes Element des Stacks deckt einen anderen Teil der Lastkurve ab — zusammen liefern sie einen nahezu energiepositiven Betrieb. Keine der Technologien ist experimentell; neu ist die Integration aller vier in einer Anlage.

Konzept-Rendering — integrierter Energie-Stack eines Thermalbads
Konzept-Rendering — integrierter Energie-Stack
01

Photovoltaik auf Dächern & Überdachungen

Dachanlagen, Parkplatz-Überdachungen und Verschattungspergolen liefern in den Tagesstunden Strom für Pumpen, Beleuchtung und HLK — den Teil der Last, der dem Tageslicht folgt.

02

Tiefengeothermie für die Beckenheizung

Wo die Ressource es zulässt, heizt eine direkte Geothermienutzung die Becken und den Wellnessbereich ganzjährig. Wo nicht, übernehmen große Erdwärmepumpen (COP 4–5).

03

Wind vor Ort + Batteriepuffer

Ein kleiner Windfußabdruck (1–3 Anlagen) und ein Batteriesystem glätten das PV-Profil, decken den Nachtbetrieb und bilden die Resilienzschicht für kritische Lasten.

04

Wasserstoff-Puffer — Spitzen & Saisonbilanz

Sommerüberschüsse aus der PV werden zu Wasserstoff umgewandelt und vor Ort gelagert. Ein kleines Brennstoffzellen-Kraftwerk gibt im Winter und bei Kältewellen Strom zurück — und schließt die letzten 20–40 % der Nachfrage.

03 — Szenarien

Drei Größen, eine Architektur.

Indikative Rahmen für die drei typischen Ausführungen. Reale Zahlen hängen von Einstrahlung, Qualität der geothermischen Ressource und örtlichen Windbedingungen ab.

Skala Wasserfläche Jahresenergiebedarf Autarkieziel Typischer Kontext
A · Wellness-Hotel 500 – 2.000 m² 2 – 6 GWh/Jahr 50 – 65 % 4–5★ Resort, oberflächennahe Geothermie + PV
B · Kommunales Thermalbad 2.000 – 8.000 m² 6 – 18 GWh/Jahr 60 – 75 % Öffentliche Anlage, Tiefengeothermie + PV + Batterie
C · Thermal-Destination 8.000 – 20.000 m²+ 18 – 45 GWh/Jahr 70 – 85 % Integriertes Resort, volle PV + Geo + Wind + H₂
04 — Für wen

Vier Partnertypen bauen dieses Resort.

Betreiber

Kommunen & Hotelbetreiber

Öffentliche Bäderbetreiber, Wellness-Hotelgruppen und Resort-Entwickler, die mit einem „Energie-zuerst"-Auftrag bauen oder sanieren möchten.

  • Öffentlich
  • Hotels
  • Resorts
Ressource

Geothermie & Bohrungen

Geothermie-Entwickler, Bohrunternehmen und geologische Dienste, die Standorte mit gut dokumentierter Ressource mitentwickeln möchten.

  • Bohren
  • Geologie
  • Wärmepumpen
Energie

PV, Wind & Wasserstoff

Technologieanbieter für PV, Kleinwind, Batterien, Elektrolyseure und Brennstoffzellen — die vier Schichten des Energie-Stacks.

  • PV
  • Wind
  • H₂
Kapital

Investoren & Fonds

Tourismusfonds, Regionalbanken, Energiewende-Programme und Infrastruktur-Investoren, die die langfristigen Teile des Projekts mitfinanzieren.

  • Tourismus
  • Grün
  • Infra
Integrierte PV-Überdachung über einem Aquapark-Komplex — Erzeugung zur Spitzenstunde für Pumpen und Beleuchtung
Detail · PV + Geothermie-Loop

Ein Resort, das aus seinem eigenen Boden läuft.

Modullayouts, die zugleich als Verschattung dienen, in Kombination mit einem auf die Becken dimensionierten geothermischen Sondenfeld. Spitzen deckt Wind und H₂.

05 — Wie wir zusammenarbeiten

Ein gestufter Weg vom Konzept zur Investitionsentscheidung.

Schritt 01

Erstgespräch

Ein 30-minütiges Gespräch, um zu prüfen, ob Standort, Umfang und Zeitplan zu Ihrer Organisation passen.

Schritt 02

Ressource- und Lastkarte

Wir kartieren die geothermische Ressource, die Einstrahlung, das Windprofil und die Lastkurve der Anlage oder des Standorts.

Schritt 03

Gemeinsame Vor-Machbarkeit

Eine abgegrenzte Studie (3–6 Monate), die die Zahlen für eine Investitionsentscheidung oder einen Förderantrag liefert.

Schritt 04

Konsortium

Wenn die Vor-Machbarkeit trägt, bildet sich ein Konsortium, das Engineering, Genehmigung und Finanzierung übernimmt.

ITC Europe-Ingenieure vor Ort — die Arbeit, die jeder ernsthaften Studie vorangeht
Vor Ort

Wir laufen bereits Standorte ab. Jetzt suchen wir Partner.

Gespräche mit Kommunen, Resort-Betreibern und Geothermie-Entwicklern laufen bereits. Ein breiteres Konsortium ist der nächste Schritt.

06 — Join our vision

Schreiben Sie uns. Bringen Sie Standort, Ressource oder Mandat.

Wir behandeln jede ernstgemeinte Nachricht als Gespräch, nicht als Pitch. Schreiben Sie uns kurz, wen Sie vertreten und welcher Teil des Programms Sie interessiert — wir antworten knapp und konkret.

Arbeitssprachen: Deutsch · Englisch · Polnisch.