Offenes Projekt · Europa & weltweit

Das Rechenzentrum,
das Energie zurückgibt.

Eine Referenz-Blaupause für das Rechenzentrum der KI-Ära — Photovoltaik vor Ort, fortschrittliche Flüssigkühlung und Abwärmerückgewinnung in Fernwärmenetze. Konzipiert, um in jedem digitalen Hub von Skandinavien bis zum Mittelmeer und darüber hinaus repliziert zu werden.

~460 TWh weltweiter RZ-Strombedarf heute · IEA
~1.000 TWh prognostizierter Jahresbedarf bis 2030
~40% Anteil der Kühlung am heutigen RZ-Energiebedarf
PUE < 1,2 Ziel vs. Branchenmittel 1,55
Phase · Referenzkonzept Umfang · 1 – 100 MW+ modular Lead · ITC Europe Offen für Partner
Ein Rechenzentrum sollte keine Blackbox sein, die Strom verbrennt und Wärme abwirft. Es sollte ein stadtteilgroßes Energieasset sein — das seine eigene Leistung erzeugt, wo es kann, und den Rest als nutzbare Wärme an die Stadt nebenan zurückgibt.
Wolfgang Beick · Präsident, ITC Europe
01 — Warum jetzt

Rechenleistung ist die neue Industrie. Energie ist der Engpass.

Die Rechenzentrumsbranche steht vor einem Sprung. KI, Cloud und Edge treiben den weltweiten RZ-Strombedarf von rund 460 TWh heute auf ca. 1.000 TWh im Jahr 2030 (IEA). In Teilen Europas — Irland, Skandinavien, Frankfurt — verbrauchen Rechenzentren bereits über 15 % der nationalen Netzkapazität.

Die Frage lautet nicht mehr ob wir mehr bauen. Sie lautet wie wir sie bauen — damit das Wachstum der Rechenleistung Europas Klimafortschritt nicht zunichtemacht. Jedes neue Objekt, das nach alter Regel gebaut wird, zementiert Jahrzehnte ineffizienter Kühlung und vergeudeter Wärme.

~2% Anteil der RZ am weltweiten Stromverbrauch heute
~4% Prognostizierter Anteil 2030 ohne Effizienzgewinne
25–40 % Effizienzgewinn bei integrierter Planung
~50 °C Typische Abwärmetemperatur — in Fernwärmenetzen nutzbar
ITC Europe Ingenieur bei Messungen im Serverraum — Live-Verifikation am Tablet.
Dachinfrastruktur eines modernen Rechenzentrums — PV-Deck und Kühltürme
Standort · Modular · 1 – 100 MW+

Eine Designsprache. Drei Skalen. Unendlich viele Standorte.

Dieselben Gestaltungsprinzipien — EE-Integration, Flüssigkühlung, Wärmerückgewinnung — skalieren vom Edge-Knoten über den regionalen Hub bis zum Hyperscale-Campus.

02 — Das Konzept

Drei ingenieurtechnische Entscheidungen, eine integrierte Anlage.

Der Großteil der Effizienzlücke zwischen einem durchschnittlichen Rechenzentrum heute und dem theoretischen Optimum resultiert aus drei Entscheidungen — meist isoliert getroffen. Wir planen sie als ein System.

Konzept eines nachhaltigen Rechenzentrums — PV, Flüssigkühlung und Fernwärmeanschluss
Konzept — integrierte Anlagenauslegung
01

PV vor Ort und EE-Integration

Dach- und Perimeter-PV, direkte PPAs und Batteriepufferung verringern die Netzabhängigkeit und stabilisieren die Kosten. Geeignet für nordische, atlantische und kontinentale Klimazonen.

02

Flüssigkühlung & Free Cooling

Direct-to-Chip-Kühlung, Rear-Door-Wärmetauscher und klimagerechte freie Kühlung senken den PUE unter 1,2 und ermöglichen deutlich höhere Rack-Dichten für KI-Workloads.

03

Abwärmerückgewinnung in Fernwärmenetze

Niedertemperaturwärme (35–55 °C) wird erfasst und in lokale Fernwärme, industrielle Vorwärmung oder Gewächshauscluster eingespeist — ein Wärmeverlust wird zu einem vertraglich gesicherten Erlös.

03 — Szenarien

Eine Architektur, drei Umsetzungsskalen.

Orientierungswerte auf Basis gängiger europäischer Typologien. Größenordnungs-Angaben für frühe Gespräche, keine ingenieurtechnische Zusage.

Skala IT-Last Ziel-PUE Wärmeexport Typischer Kontext
A · Edge 1 – 5 MW ≤ 1,25 5 – 25 GWh/Jahr Urbaner Edge-Knoten, lokale Fernwärmeanbindung
B · Regional 5 – 30 MW ≤ 1,20 25 – 150 GWh/Jahr Cloud-Hub, Symbiose mit Industriepark
C · Hyperscale 30 – 100 MW+ ≤ 1,15 150 – 500+ GWh/Jahr Voll-PV-Wind-PPA, metropolitaner Wärmeabnehmer
04 — Für wen

Vier Partner gestalten dieses Programm.

Betreiber

Hyperscaler & Colocation

Betreiber, die die nächste Generation von Anlagen bauen und sich zu PUE < 1,2 und Wärmeexport ab Tag eins verpflichten.

  • Cloud
  • Colo
  • Edge
Wärme

Fernwärmebetreiber

Kommunale und industrielle Wärmenetzbetreiber, die eine stabile, kohlenstoffarme Grundlast-Einspeisung aus Abwärme suchen.

  • Kommunal
  • Industrie
  • Gewächshäuser
Energie

Versorger & EE

Versorgungspartner, PV- und Windentwickler, Speicheranbieter und PPA-Strukturierer, die die 24/7-Last eines RZ abbilden.

  • PV
  • Wind
  • Speicher
Kapital

Investoren & Entwickler

Infrastrukturfonds, Projektentwickler und EPC-Partner, die die Ingenieurphase gemeinsam mit ITC Europe führen.

  • Infra-Fonds
  • EPC
  • Entwickler
Nahaufnahme der dachseitigen EE- und Kühlinfrastruktur
Detail · PV + Kühlung

Ein Dach, das seine Elektronen erwirtschaftet.

Integrierte PV-Überdachungen, adiabatische Rückkühler und Wärmetauscher, zugeschnitten auf das lokale Klima — kein Standort gleicht dem anderen.

05 — Wie wir zusammenarbeiten

Ein stufenweiser Weg vom Konzept zur Investitionsentscheidung.

Schritt 01

Sondierungsgespräch

30-minütiges Gespräch, um zu prüfen, ob Umfang, Geografie und Zeitplan zu Ihrer Organisation passen.

Schritt 02

Scoping-Workshop

Wir kartieren die Programmteile, die Sie betreiben, mitfinanzieren, abnehmen oder liefern können. Technische Leitungen beider Seiten nehmen teil.

Schritt 03

Gemeinsame Vorstudie

Abgegrenzte Studie (3–6 Monate), die die Zahlen für eine Investitionsentscheidung oder einen öffentlichen Förderantrag liefert.

Schritt 04

Konsortium

Wenn die Vorstudie trägt, bilden die Partner ein Konsortium, das Engineering, Genehmigung und Finanzierung trägt.

ITC Europe Ingenieure vor Ort im Datensaal — echtes Audit, kein Render
Vor Ort

Echte Anlagen, echte Messungen. Jetzt Partner gesucht.

Über 20 Jahre Energieaudits in Banken, Industrie und Rechenzentrumsumgebungen kalibrieren jeden Parameter in diesem Konzept.

06 — Join our vision

Schreiben Sie uns. Eine Frage, Kapazitäten oder ein Standort.

Wir behandeln jede ernste Nachricht als Gespräch, nicht als Pitch. Teilen Sie kurz mit, wen Sie vertreten und welcher Teil des Programms Sie interessiert — wir kommen mit einer kurzen, spezifischen Antwort zurück.

Arbeitssprachen: Deutsch · Englisch · Polnisch.