Offenes Projekt · Partner gesucht

Von der Braunkohle zum Licht.
Hambach — Energiewende-Hub.

Ein praxisnahes Konzept für das Hambach-Becken nach dem Kohleausstieg: großflächige Photovoltaik, grüner Wasserstoff und Wärmerückgewinnung aus dem Kühlwasserkreislauf von Niederaußem. Ein offenes Projekt — Industrie, Institutionen und Investoren sind eingeladen, es mitzugestalten.

~40 Mt CO₂ / Jahr in Niederaußem bei Volllast
~8.000 ha Fläche des Hambach-Beckens und der Halden
~450 Mio m³ Kühlwasser jährlich im Umlauf
~22 TWh Kraftwerksleistung — Netzanschluss bereits vorhanden
Phase · Konzeptstudie Region · Rheinland, Deutschland Lead · ITC Europe Offen für Partner
Der Tagebau Hambach muss keine Wunde in der Landschaft bleiben. Mit der vorhandenen Infrastruktur von Niederaußem kann das Becken einer der glaubwürdigsten Standorte Europas für ein integriertes Programm aus Photovoltaik, Wasserstoff und Wärmerückgewinnung werden — etwas, das Europa wirklich braucht.
Wolfgang Beick · Präsident, ITC Europe
01 — Warum Hambach

Eine Narbe, die zu Infrastruktur werden kann.

Der Tagebau Hambach ist einer der größten von Menschen geschaffenen Eingriffe in Europa. Der Braunkohleabbau wird seit Jahren zurückgefahren, das nahegelegene Kraftwerk Niederaußem wird gemeinsam mit der übrigen deutschen Kohleflotte abgeschaltet. Zurück bleibt ein vorbereiteter Standort: ein Becken mit Straßen- und Schienenanschluss, Netzanbindung, Wasserwirtschaft und eine industrielle Belegschaft, die bereit ist, sich weiterzubilden.

Die Frage ist nicht, ob diese Landschaft neu entwickelt wird — sondern wozu sie wird. Der Hambach Energiewende-Hub ist unsere Antwort: ein Programm, das den Tagebau als Ressource behandelt, nicht als Last.

~40 Mt CO₂ pro Jahr in Niederaußem bei Volllast
~8.000 ha Hambach-Becken und angrenzende Halden
~450 Mio m³ Kühlwasser jährlich durch das Kraftwerk
~22 TWh Spitzenleistung — Netzanschluss bereits gebaut
Der Tagebau Hambach heute — die Dimension des Beckens vom Rand aus
Panorama des Hambach-Beckens — zukünftiger Standort des Energiewende-Hubs
Standort · 8.000 ha

Ein Becken. Ein Netzknoten. Drei Technologien.

Alles, was das Programm braucht — Fläche, Wasser, Netzkapazität, Fachkräfte — ist bereits vor Ort.

02 — Das Konzept

Drei Technologien, ein Standort, ein Netzanschluss.

Hambach ist ungewöhnlich: erneuerbare Quelle, Umwandlungsanlage und Netzzugang liegen im selben industriellen Fußabdruck. Das nimmt einem ansonsten sehr ambitionierten Programm den Großteil der Kosten und den Großteil der Genehmigungsschmerzen.

Konzept-Rendering — PV-Überdachung und Umwandlungsanlage über dem Becken
Konzept-Rendering — integriertes Standort-Layout
01

Photovoltaik auf Tagebau und Halden

Tagebausohle, Innenhänge und die Sophienhöhe sind allesamt nutzbare Flächen. Drei Ausbaustufen, alle vereinbar mit der späteren Flächennutzung nach Ende des Bergbaus.

02

Grüner Wasserstoff am Standort Niederaußem

Der bestehende 22-TWh-Netzanschluss wird zum Abnehmer für die Elektrolyse. Wasserstoff wird gespeichert und an industrielle Abnehmer im Rheinland geliefert — Chemie, Stahl, Mobilität.

03

Wärmerückgewinnung aus dem Kühlkreislauf

Die 450 Mio m³/Jahr Kühlwasser sind heute ein thermischer Verlust. Eine Rückgewinnungsstufe speist Niedertemperaturwärme in Fernwärmenetze und Gewächshäuser rund um das Becken.

03 — Szenarien

Drei Ausbaustufen, drei CO₂-Einsparkurven.

Die folgenden Zahlen setzen eine durchschnittliche deutsche Einstrahlung von ~1.100 kWh/m²·Jahr und den spezifischen Ertrag heutiger c-Si-Module voraus. Es sind Richtwerte der Größenordnung für Gespräche mit Partnern, keine fertige Engineering-Auslegung.

Ausbaustufe PV-Bandbreite Jahresertrag CO₂-Einsparung ggü. Braunkohle Anmerkungen
A · Start 1.500 m Band ~1,1 TWh/Jahr ~663.000 t/Jahr Erste Phase: Halde + Innenhang
B · Mittel 2.000 m Band ~2,0 TWh/Jahr ~1,18 Mt/Jahr Ergänzt Sohlen-PV, teilweise Elektrolyse
C · Voll 2.500 m Band ~3,1 TWh/Jahr ~1,84 Mt/Jahr Volle Überdachung + Wasserstoff + Wärmerückgewinnung
04 — Für wen

Vier Partnertypen prägen dieses Projekt.

Abnahme

Industrielle Abnehmer

Chemie, Stahl, Glas, Logistik — alle, die grünen Wasserstoff oder CO₂-arme Energie im Maßstab des Rheinland-Korridors abnehmen können.

  • Chemie
  • Stahl
  • Mobilität
Netz

Versorger und Netzbetreiber

Der Netzknoten Niederaußem zählt zu den stärksten in Westeuropa. Ein EVU-Partner macht aus diesem Asset eine stetige erneuerbare Einspeisung.

  • ÜNB
  • VNB
  • EVU
Öffentlich

Öffentliche Institutionen

Bundes- und Länderbehörden, Kommunen, EU-Programme. Hambach liegt in mehreren Strukturwandel- und Innovationsförderlinien.

  • EU
  • Bund
  • Länder
Kapital

Investoren und Entwickler

Infrastrukturfonds, Projektentwickler und EPC-Kontraktoren, bereit, die Engineering-Phasen gemeinsam mit ITC Europe zu führen.

  • Infra-Fonds
  • EPC
  • Entwickler
Detail des PV-Wand-Konzepts für den Innenhang des Tagebaus
Detail · PV-Wand

Eine Überdachung, die ihre Fläche verdient.

Modul-Layouts, die der Hanggeometrie des Beckens entsprechen, mit Wartungskorridoren und Erweiterungsreserven.

05 — Wie wir zusammenarbeiten

Ein gestufter Weg vom Konzept zur Finanzierungsentscheidung.

Schritt 01

Erstgespräch

Ein 30-minütiges Gespräch, um zu prüfen, ob Umfang, Geografie und Zeitplan zu Ihrer Organisation passen.

Schritt 02

Abgegrenzter Workshop

Wir kartieren die Teile des Programms, die Sie führen, mitfinanzieren oder abnehmen können. Technische Leads beider Seiten nehmen teil.

Schritt 03

Gemeinsame Vor-Machbarkeit

Eine abgegrenzte Studie (3–6 Monate), die die Zahlen für eine Investitionsentscheidung oder einen Förderantrag liefert.

Schritt 04

Konsortium

Trägt die Vor-Machbarkeit, bildet sich ein Konsortium, das die Engineering-, Genehmigungs- und Finanzierungsphase übernimmt.

ITC Europe-Team vor Ort — frühe Begehung und technischer Dialog
Vor Ort

Schon vor Ort. Jetzt Partner gesucht.

Früher technischer Dialog mit lokalen Stakeholdern läuft bereits. Ein breiteres Konsortium ist der nächste Schritt.

06 — Join our vision

Schreiben Sie uns. Bringen Sie eine Frage, Kapazitäten oder ein Mandat ein.

Wir behandeln jede ernstgemeinte Nachricht als Gespräch, nicht als Pitch. Schreiben Sie uns kurz, wen Sie vertreten und welcher Teil des Programms Sie interessiert — wir antworten knapp und konkret.

Arbeitssprachen: Deutsch · Englisch · Polnisch.