Photovoltaik auf Tagebau und Halden
Tagebausohle, Innenhänge und angrenzende Halden sind allesamt nutzbare Flächen. Drei Ausbaustufen, alle vereinbar mit der späteren Flächennutzung nach Ende des Bergbaus.
Ein praxisnahes Konzept für ein großflächiges Post-Bergbau-Areal nach dem Kohleausstieg: großflächige Photovoltaik, grüner Wasserstoff und Wärmerückgewinnung aus dem Kühlwasserkreislauf eines stillgelegten Kraftwerks. Ein offenes Projekt — Industrie, Institutionen und Investoren sind eingeladen, es mitzugestalten.
Große Post-Bergbau-Areale müssen keine Wunden in der Landschaft bleiben. Mit der vorhandenen Infrastruktur eines stillgelegten Kraftwerks können sie zu einem der glaubwürdigsten Standorte Europas für ein integriertes Programm aus Photovoltaik, Wasserstoff und Wärmerückgewinnung werden — etwas, das Europa wirklich braucht.Wolfgang Beick · Vorstandsvorsitzender, ITC Europe
Große Kohletagebaue gehören zu den größten von Menschen geschaffenen Eingriffen in Europa. Der Abbau wird seit Jahren zurückgefahren, die nahegelegenen Kraftwerke werden gemeinsam mit der übrigen europäischen Kohleflotte abgeschaltet. Zurück bleibt ein vorbereiteter Standort: ein Becken mit Straßen- und Schienenanschluss, Netzanbindung, Wasserwirtschaft und eine industrielle Belegschaft, die bereit ist, sich weiterzubilden.
Die Frage ist nicht, ob diese Landschaften neu entwickelt werden — sondern wozu sie werden. Ein europäischer Energiewende-Hub ist unsere Antwort: ein Programm, das den Tagebau als Ressource behandelt, nicht als Last.
Alles, was das Programm braucht — Fläche, Wasser, Netzkapazität, Fachkräfte — ist bereits vor Ort.
Diese Art Standort ist ungewöhnlich: erneuerbare Quelle, Umwandlungsanlage und Netzzugang liegen im selben industriellen Fußabdruck. Das nimmt einem ansonsten sehr ambitionierten Programm den Großteil der Kosten und den Großteil der Genehmigungsschmerzen.
Tagebausohle, Innenhänge und angrenzende Halden sind allesamt nutzbare Flächen. Drei Ausbaustufen, alle vereinbar mit der späteren Flächennutzung nach Ende des Bergbaus.
Der bestehende 22-TWh-Netzanschluss eines stillgelegten Kohleblocks wird zum Abnehmer für die Elektrolyse. Wasserstoff wird gespeichert und an industrielle Abnehmer in der Region geliefert — Chemie, Stahl, Mobilität.
Die 450 Mio m³/Jahr Kühlwasser sind heute ein thermischer Verlust. Eine Rückgewinnungsstufe speist Niedertemperaturwärme in Fernwärmenetze und Gewächshäuser rund um das Becken.
Die folgenden Zahlen setzen eine durchschnittliche europäische Einstrahlung von ~1.100 kWh/m²·Jahr und den spezifischen Ertrag heutiger c-Si-Module voraus. Es sind Richtwerte der Größenordnung für Gespräche mit Partnern, keine fertige Engineering-Auslegung.
| Ausbaustufe | PV-Bandbreite | Jahresertrag | CO₂-Einsparung ggü. Kohle | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|
| A · Start | 1.500 m Band | ~1,1 TWh/Jahr | ~663.000 t/Jahr | Erste Phase: Halde + Innenhang |
| B · Mittel | 2.000 m Band | ~2,0 TWh/Jahr | ~1,18 Mt/Jahr | Ergänzt Sohlen-PV, teilweise Elektrolyse |
| C · Voll | 2.500 m Band | ~3,1 TWh/Jahr | ~1,84 Mt/Jahr | Volle Überdachung + Wasserstoff + Wärmerückgewinnung |
Chemie, Stahl, Glas, Logistik — alle, die grünen Wasserstoff oder CO₂-arme Energie im Maßstab eines regionalen Industriekorridors abnehmen können.
Netzknoten dieser Klasse zählen zu den stärksten in Europa. Ein EVU-Partner macht aus diesem Asset eine stetige erneuerbare Einspeisung.
Nationale und regionale Behörden, Kommunen, EU-Programme. Das Programm liegt in mehreren Strukturwandel- und Innovationsförderlinien.
Infrastrukturfonds, Projektentwickler und EPC-Kontraktoren, bereit, die Engineering-Phasen gemeinsam mit ITC Europe zu führen.
Modul-Layouts, die der Hanggeometrie des Beckens entsprechen, mit Wartungskorridoren und Erweiterungsreserven.
Ein 30-minütiges Gespräch, um zu prüfen, ob Umfang, Geografie und Zeitplan zu Ihrer Organisation passen.
Wir kartieren die Teile des Programms, die Sie führen, mitfinanzieren oder abnehmen können. Technische Leads beider Seiten nehmen teil.
Eine abgegrenzte Studie (3–6 Monate), die die Zahlen für eine Investitionsentscheidung oder einen Förderantrag liefert.
Trägt die Vor-Machbarkeit, bildet sich ein Konsortium, das die Engineering-, Genehmigungs- und Finanzierungsphase übernimmt.
Früher technischer Dialog mit lokalen Stakeholdern läuft bereits. Ein breiteres Konsortium ist der nächste Schritt.
Wir behandeln jede ernstgemeinte Nachricht als Gespräch, nicht als Pitch. Schreiben Sie uns kurz, wen Sie vertreten und welcher Teil des Programms Sie interessiert — wir antworten knapp und konkret.
Arbeitssprachen: Deutsch · Englisch · Polnisch.